Wie gehe ich in der Buchhaltung mit Shopify Payments Disputes um?

Erfahre hier den Hintergrund und die buchhalterische Umgangsweise mit Shopify Payments Disputes

Bei Shopify Payments Disputes entstehen offene Posten, da es zwar eine Rückzahlung an den Kunden gibt, aber von uns der Umsatz / Erlös nicht ausgebucht wird. Dies ist auch richtig so, da die Bestellung nach wie vor in Shopify als bestätigt gekennzeichnet ist und ein echter Refund dazu nicht ausgeführt wurde.

 

Was passiert genau? Der Kunde fechtet die Zahlung an und erhält das Geld zurück. Somit gibt es eine Rückzahlung, welche wir auch buchen. Allerdings muss dann geprüft werden, ob die Anfechtung der Zahlung auch rechtens ist. Wenn nein, kann ein Mahnverfahren gegen dem Kunden gestartet werden (oder auf Grund des Aufwandes darauf verzichtet werden und trotzdem die zwei Schritte weiter unten ausgeführt werden). Wenn ja, z.B. durch eine nicht erfolgte Lieferung, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Du kannst die Bestellung in Shopify stornieren (cancel), aber ohne eine weitere Rückzahlung auszulösen. Sonst erhält der Kunde das Geld doppelt. Dann buchen wir die Bestellung über den aktuellen Export der Shopify Erlöse automatisch aus.

 

2. Du kannst die Bestellung in DATEV ausbuchen. 

 

Bitte beachte, dass es sich hier immer um eine Einzelfallprüfung handelt und somit keine pauschalen Aussagen getroffen werden können. Da pathway keine Hintergrundinformationen zu eurer Kundenkommunikation etc. hat, können wir hier leider nicht unterstützen.